
Kinder, die früh ein gutes Verhältnis zu Musikinstrumenten finden, haben es später ungleich leichter als ihre Altersgenossen. Eine neue Studie dazu ist in Berlin unter Leitung von Prof. Hans Günther Bastian (Universität Paderborn) durchgeführt worden – und die Ergebnisse sind wieder eindeutig: Bereits nach vier Jahren weisen Schüler mit Instrumentalunterricht eine stark überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit gegenüber den „normal beschulten“ auf: Sehr viele mehr als üblich können für´s Gymnasium empfohlen werden, weil sie deutlich bessere Fähigkeiten im logisch mathematischen Denken, höhere kognitive Leistungsfähigkeit und ein wesentlich besseres Sozialverhalten aufweisen.
Prof. Bastian kommt zu dem Schluss, dass alle Kinder musikalisch sind – und die musikalische Förderung der Kinder so früh wie möglich beginnen sollte. Damit können wir unseren Kinder die besten Voraussetzungen für den späteren „Ernst des Lebens“ geben. Im guten Willen, Kindern Musik nahezubringen, werden jedoch von Eltern wie Pädagogen allzuoft zwei Hauptfehler gemacht:
> Das Kind soll ein Instrument erlernen, das es nicht erlernen will. Resultat: Viel Talent, wenig Motivation – das Ergebnis heißt:Frust.
> Das Kind soll auf einem Instrument spielen, das nicht für Kinder gebaut ist. Resultat: Großes Talent, kleine Finger – das Ergebnis heiß wiederum:Frust.
ANM: Ein Interview mit Prof. Dr. Bastian sowie einen Bericht über die Studie findet sich in unserem VDHM.magazin, dass Sie sich hier downloaden können:
In beiden Fällen verlieren Kinder die Freude am Instrument und damit auch meistens an der Musik – oder haben mit Folgeschäden zu kämpfen. Prof. Gerald Kraxberger von der Bruckneruniversität: "Viele Probleme von fortgeschrittenen Schülern lassen sich in ihrer Ursache oft auch bis zum Anfangsunterricht zurückverfolgen. Es muss dann viel Zeit, Energie und Geduld aufgewendet werden, um Veränderungen langsam einleiten zu können."
Die großen Geigenbauer haben sich auf die unterschiedliche Körpergröße von Musikern eingestellt: Die Violine gibt es schon seit Jahrhunderten in den verschiedensten Größen (Mensuren). Heute gibt es 1/32stel-Violinen und auch Hersteller anderer Instrumentengruppen haben erkannt, welche Bedeutung unterschiedliche Mensuren haben: So gibt es heute die unterschiedlichsten Instrumente in kindgerechter Bauweise.
Das Erlernen eines Musikinstruments hilft unseren Kindern in ihrer gesamten Entwicklung – geben wir Ihnen also auch die dafür geeigneten Werkzeuge in die Hand. Wir helfen dabei, dass die Sache nicht so ins Geld geht und unterstützen beim Verkauf der zu klein gewordenen Instrumente.
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